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herrlich_dämlich

Die antisexistische Forumtheatergruppe aus Bern hinterfragt Rollenbilder mit ästhetischen Mitteln und macht sich stark für die Gleichberechtigung aller Geschlechter
Durch ein Theaterprojekt für ein Themenwochenende über Sexismus hat sich die erste Konstellation von herrlich_dämlich im Herbst 2015 unter der Leitung von Janna Mohr zusammengefunden. Nun sind wir neun junge Menschen, die aus verschiedenen Orten der Schweiz – und neuerdings auch Deutschland- nach Bern reisen, um miteinander an Projekten zu arbeiten.
Wir sind eine gemischtgeschlechtliche Gruppe und unsere diversen Hintergründe und Perspektiven bereichern die Zusammenarbeit.
In Arbeit und Umgang versuchen wir unser unterschiedliches Wissen miteinander zu teilen und zu verknüpfen. Unsere Art zu arbeiten bedingt ein vertrautes Miteinander, das wir trotz Ein- und Ausstiegen aufrecht erhalten.
Wir beschäftigen uns in erster Linie mit den Themen Sexismus und patriarchale Strukturen. Durch Übungen, Spiele und Diskussionen erarbeiten wir uns unterschiedlliche Perspektiven auf persönliche Erfahrungen und politische Diskurse. Anhand dessen entwickeln wir unsere Projekte.
 
Während den Präsentaitonen suchen wir den Austausch mit dem Publikum und laden die “Zuschauspieler*innen” dazu ein, selbst antisexistisch aktiv zu werden- sowohl mit uns auf der Bühne als auch im eigenen Alltag.


Aktuelle Stücke
“Machen statt Mackern”

wurde im November ’15 uraufgeführt und befasst sich mit Sexismus in linken Strukturen.

“Fotzelschnitte und Würstli im Teig”

ist eine Auseinandersetzung mit Sexismus in der Gastronomie, es hatte im Frühling ’16 beim Festival “April in Kuringa” in Berlin Premiere

 “Es spielt keine WC-Rolle”

wurde für die Kampagne “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” erarbeitet. Im Stück werden in der Kulisse eines öffentlichen WCs Rollenbilder entrollt, aufgerollt abgerollt.

 

Nächste Aufführungen

> 18. März 2017, BeSTival Bern

Vergangene Aufführungen

> mehrere Werkstattaufführungen für privates Publikum
> Aufführung im Rahmen des Aktionswochenendes “Machen statt Mackern” im Frauenraum Bern
> Aufführung am Festival “April in Kuringa” in Berlin
> Aufführung in der Glaspyramide in Bern
> Aufführungen im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen:
Frauenraum Bern, Grabenhalle St. Gallen, Maxim Theater Zürich

 

 

 

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Interesse an einem interaktiven Theateranlass zum Thema Sexismus und patriarchale Strukturen? Wir freuen uns über eine Einladung und die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Wenden Sie sich bitte direkt an Janna Mohr:
jmohr@forumtheaterschweiz.ch