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Das Forumtheater bietet die Möglichkeit, auf spielerische Art und Weise , Konflikte ( z.B. Mobbing, Gewalt etc.), die den (privaten, schulischen oder beruflichen) Alltag von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen betreffen aufzugreifen. Es ist eine Form des interaktiven Theaters das zum Ziel hat, Theater für alle erreichbar zu machen, als Mittel des Dialogs und um die soziale Realität zu verändern. Forumtheater ist eine Technik, bei der die inszenierten Stücke auf persönlichen Realitäten und Erfahrungen basieren. Von den Teilnehmenden wird eine Frage bezüglich einer aktuellen Problemstellung an die Zuschauer gestellt. Die Figuren, der „Unterdrückte“ und der „Unterdrücker“, treten in Konflikt und verteidigen in einer klaren und objektiven Art und Weise ihre Wünsche und Interessen. In dieser Konfrontation wird der Unterdrückte geschwächt. In einer zweiten Phase wird das Publikum durch den Moderator/Kursleiter eingeladen in Szene zu treten, den Unterdrückten zu ersetzen und handelnd (improvisierend) nach Alternativen zu der aufgeführten Problemstellung zu suchen.
Das unter Mitwirkung der Zuschauer entstehende „neue“ Stück öffnet den Blick in einen erweiterten Raum, in dem Phantasie und
Kreativität Lösungswege sichtbar werden lassen. Warum Forumtheater? Das Forumtheater zeigt sich als eine attraktive und alternative Form, Konflikte zu diskutieren und handelnd nach Lösungsvorschlägen zu suchen. Es findet ein Austausch zwischen den Zuschauern und den Schauspielern statt. Der Zuschauer hat die Möglichkeit seine Lösungsvorschläge und Ideen direkt auf der Bühne umzusetzen und so die Konsequenzen einer anderen Handlungsweise zu erleben. Das Forumtheater fördert Fantasie, Kreativität, Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz und Körperbewusstsein.
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