Zürich, Pirmarschule, 5. Klasse Knaben
Feedbacks
Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse in Dietikon,
im Rahmen eines Forumtheater-Projektes, März/April 2008
Rückmeldung von Anita Zurkirchen, Lehrerin der 6. Klasse Dietikon
" Nochmals herzlichen Dank für deinen Einsatz und dein Engagement mit meiner Klasse. Deine Arbeitsweise, dein Konzept und dein Umgang mit den Kindern haben mich überzeugt! "
Was hast du gelernt durchs Theaterspielen?
"Ich werde mehr Mut zeigen und nicht so schnell aufgeben."
"Ich habe gelernt, dass man einen Menschen nicht verändern kann, ausser, wenn ich anders reagiere. Wenn ich im Zug belästigt werde, sollte ich nicht mit eigener Kraft versuchen mich zu wehren, sondern Hilfe suchen."
Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der 3. Oberstufe in Bubikon, im Rahmen eines Forumtheater s zum Thema: Gruppendruck, Dezember 2008
" Ich fand es sehr gut, weil man nachher wirklich darüber nachgedacht hat."
"Es war sehr lustig, das s auch die Schüler ihre Ideen dazu geben durften so wurde es spannender."
"Mir hat es sehr gut gefallen, da die Schauspieler das Publikum richtig mit einbezogen haben, so war es auch lustig fürs Publikum und wurde nicht langweilig."
"Es gefiel mir gut, auch dass die Schüler ausprobieren durften."
"Ich fand es war sehr lustig und für alle spannend, da man auch mitspielen konnte. Es war gut zuzusehen wie solche Probleme gelöst werden können."
Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern der 6. Klasse in Hochfelden, im Rahmen eines Forumtheater-Projektes, April 2008
Was hast du gelernt durchs Theaterspielen?
"Ich habe gelernt, in verschieden Rollen zu schlüpfen und mir diese Person ganz genau vorzustellen."
"Geduld, Konzentration und mit allen Leuten arbeiten zu können."
"Wie man sich in andere Personen hineinfühlt."
"Ich habe gemerkt, dass es auch andere Lösungen in einem Konflikt gibt. Und dass man statt Gewalt in einer Situation auch friedliche Lösungen suchen kann."
Was merkst du dir von den gezeigten Reaktionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen?
"Man sollte es jemanden melden, wenn man zusieht."
"Wenn mich jemand bedroht, rufe ich um Hilfe oder renne weg. Oder Wenn mich jemand beleidigt, wehre ich mich auch mit Worten."
"In schlimmen Situationen weglaufen. In harmloseren Situationen vorsichtig eingreifen und versuchen eine Lösung zu suchen."
"Ich muss zuerst sagen, was mich nervt und wenn sie immer noch nicht reagieren, einfach weggehen."
"Dass man nicht auf den anderen losgehen soll, sondern die Polizei rufen."
"Ich merke mir, dass man argumentieren soll, anstatt auszurasten."
"Ich habe gemerkt, dass es auch andere Lösungen in einem Konflikt gibt. Und dass man statt Gewalt in einer Situation auch friedliche Lösungen suchen kann."
Denkst du, dass dir die Theaterszenen in den Sinn kommen werden, wenn du einmal in eine ähnliche Situation gerätst?
"Ja sicher. So toll, wie diese Theaterwoche war, vergesse ich nie die Reaktionsmöglichkeiten."
"Ich denke schon. Diese Woche hat mir sehr geholfen, denn ich gerate noch oft in solche Situationen."
"Ich glaube schon, denn einige Lösungen sind gut und mit diesen könnte ich auch solche Situationen lösen."
Kreuze an, welche Rolle du im Theater gespielt hast und beschreibe deine Gefühle, während du die Szene gespielt hast?
Ich war Unterdrücker und habe mich so gefühlt:
Ich fand es cool. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb Leute das tun."
"Eigentlich war es sehr lustig, doch wenn man später darüber nachdenkt, bekommt man ein mieses Gefühl, obwohl man’s nur gespielt hat."
"Es war cool andere Kinder zu unterdrücken, doch danach kam dieses mulmige Gefühl."
"Ich fühlte mich unwohl und gemein."
Ich wurde unterdrückt und habe mich so gefühlt:
"Ich habe mich traurig, beleidigt, fies und gemein behandelt gefühlt."
"Ich habe mich sehr schlecht gefühlt, weil man sehr hilflos ist."
Hat diese Rolle in dir den Wunsch ausgelöst, im richtigen Leben auch einmal Unterdrücker zu sein?
"Nein, ich finde das nämlich nicht toll andere zu plagen."
Wirst du in Zukunft anders reagieren, wenn du unterdrückt wirst und wie?
"Ja, dass ich nicht mehr unterdrücke und wenn jemand unterdrückt wird, helfe ich ihm."
"Ja! Ich werde mit Worten argumentieren und wenn es sein muss renne ich davon."
"Ja, ich würde mich wehren und probieren eine Abmachung zu machen."
"Ja, ich werde zuerst versuchen mit dem Unterdrücker zu reden, und wenn sie weitermachen, würde ich Hilfe holen."
"Ja, ich werde Hilfe holen, auch wenn mir gedroht wird."
Rückmeldungen von Lernenden der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Bern, im Rahmen eines Forumtheater-Projektes, Februar 2009
" Ich habe mich eigentlich gut gefühlt , die Motivation war die Freude am nächsten Tag."
" Am Anfang hatte ich nicht so grosse Motivation, aber am Schluss bei der Hauptprobe war es einfach toll zu zeigen was man zusammen in der Gruppe gemacht hatte. Besonders gut fand ich, dass man selber Themen bringen konnte.
" Es hat Spass gemacht bei Rebekka Theater zu spielen. Immer hat sie uns gute Tipps gegeben, wie wir noch etwas verändern könnten. Es war lustig zusammen verschiedene Szenen zu machen, fast alle haben bei irgendeiner Szene gelacht ."
"Mir gefiel alles, aber was mir am meisten gefallen hat ist, dass du mir die Scheu ein wenig weggebracht hast oder auch so, dass ich selber auf mich stolz bin."
"Die Woche mit dir zu arbeiten hat Spass gemacht. Du hast mir viel gezeigt. Ich habe mich super gefühlt. Am Anfang war ich überhaupt nicht motiviert, aber als wir Szenen gespielt haben, hat es dann sehr sehr viel Spass gemacht. Besonders hat mir gefallen, dass wir zusammen etwas mit deiner Hilfe geschafft haben. Du warst gut als Lehrerin, dass du uns immer motiviert hast, denn ich glaube es war nicht einfach, ich war immer müde."
"Mir hat besonders gefallen, dass wir die Szene selber wählen konnten. Mit dir war es einfach mega cool. Ich würde noch ein anderes Theater mitmachen, weil es mir einfach Spass macht.
"Diese Woche war sehr gut. Ich habe sehr viel gelernt übers Theater."
"Diese Woche hat mir sehr gefallen. Es war sehr lustig und lehrreich. Ich fand die Übungen am Anfang scheisse, aber dann, als ich den Sinn gecheckt hatte, fand ich es super und es hat auch sehr Spass gemacht."
Was hast du gelernt durchs Theaterspielen?
"Dass man viele Möglichkeiten hat und man ein anderer Mensch werden kann durch Theater."
"Ich habe gelernt, wie eine Person sich konzentrieren kann. Und dabei etwas lernen kann... "
"Ich habe gelernt mich in eine andere Rolle zu versetzen, auch wenn es mir nicht so gefiel."
Was merkst du dir von den gezeigten Reaktionsmöglichkeiten in Konfliktsituationen?
"Ruhe bewahren, schneller reagieren."
"Dass man zuerst versuchen sollte die Probleme mit Reden zu lösen, und falls das nicht klappt, sollte man sich verteidigen können."
Kreuze an, welche Rolle du im Theater gespielt hast und beschreibe deine Gefühle, während du die Szene gespielt hast?
Ich war Unterdrücker und habe mich so gefühlt:
"Ist schon komisch einen Rassist zu spielen, wenn man keiner ist."
"Am Anfang gut, aber mit der Zeit war es ein bisschen komisch."
Ich war Aussenstehender und habe mich so gefühlt:
"Ich habe mich ein bisschen schuldig gefühlt."
Hat diese Rolle in dir den Wunsch ausgelöst, im richtigen Leben auch einmal Unterdrücker zu sein?
"Nein im Gegenteil."
Wirst du in Zukunft anders reagieren, wenn du unterdrückt wirst und wie?
"Also ich würde viel früher abhauen und nicht so lange bei den Besoffenen sitzen. Wenn ich merke, dass sie besoffen sind würde ich schon aufstehen."
"Ich werde anders reagieren, weil ich jetzt weiss, dass es nicht nur eine Möglichkeit zu reagieren gibt."
"Vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich habe schon ein bisschen gelernt, aber ich weiss nicht, ob ich es auch einsetzen werde."
Rückmeldung von Katrin Fankhauser, Lehrperson der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Bern
"Ich habe viele gute Feedbacks erhalten. Vielen Dank für deine wertvolle Arbeit. Sie wurde von unseren Lernenden sehr geschätzt und wirkt sich bestimmt noch nachhaltig aus."
Stimmen von Teilnehmenden von öffentlichen Intensiv-Workshops
viel gelernt, spannend, abwechslungsreich, kurzweilig, reichhaltig, gut getan alltägliche Geschichten zu spielen
Leitung: sehr gut und professionell, gutes Übermitteln, natürlich, lebendig, guter Aufbau – ForumTheater wurde immer klarer, guter Zugang zur Technik vermittelt, sinnvolle, zweckmässige Übungen, die zur Szene führten, super Übungen
" Ich habe dieses Wochenende mit euch recht genossen. Dass ich mich die meiste Zeit mit einem Thema das mir so nahe geht, beschäftigen durfte/konnte/musste, war doch ziemlich unerwartet.
Es war ein grosses Privileg und gleichzeitig sehr anstrengend. "
In der folgenden Woche: " ....dabei sind mir viele Elemente aus den Szenen und die Szenenarbeiten sehr präsent gewesen. Manches war fast wie ein "deja vu"(?).“ „ .... ich sehe dem Gespräch am Donnerstag etwas gelassener entgegen. Abschliessend denke ich, ich wurde handlungsfähiger durch diese Interventionen am Wochenende und bedanke mich hier nochmals bei euch allen für euren Beitrag dazu. " B.Laube